Ein Spielplatz für die Flüchtlingskinder am Mattkamp

Erinnern Sie sich? Die Kinderbischöfe riefen bei ihrer Einführung am 06.12.2014 zu einer Spendenaktion auf. Es sollte ein Spielplatz für die Flüchtlingskinder gebaut werden, die im Mattkamp wohnen und leben. Sehr engagiert wurde von den drei Kinderbischöfen gesammelt und auch ein Großteil des Erlöses unseres Nikolai-Marktes kam diesem Projekt zu Gute. So konnten innerhalb ganz kurzer Zeit so viel Geld gesammelt werden, dass der Spielplatz finanziert war. Am 15. Juli wurde der Spielplatz von Bischöfin Fehrs eingeweiht.

Auch einige ehrenamtliche vom Basarkreis waren als Vertreter unser Gemeinde anwesend. Wir freuen uns, dass nun die Kinder eine Möglichkeit zu Spielen haben und hoffentlich auch auf diese Weise ihre teilweise traumatisierenden Erfahrungen der Flucht verarbeiten oder zumindest in den Hintergrund treten lassen können.

Am Spielhaus steht St. Nikolai als Hauptspender (Foto Zörnig)

Spielhaus St. Nikolai

Helfer/innen für das Projekt Mattkamp-Spielplatz (Foto Rauheshaus)

Projekt Mattkamp Spielplatz

 

Eine Ehrenamtliche berichtet:

Bei dem schönen Wetter sah das hübsche Holzhausdorf – dort stehen schätzungsweise 20 Holzhäuser (für 450 Menschen) für je 4 Partien – gepflegt und einladend aus. Um die aufgebauten Tische für Kinderbasteln, Brennstäbe für Holzschilder, Popcorn,, Kaffee, Kuchen und „einheimische“ Gerichte quirlten und wuselten viele Kinder.
Dann kam die Bischöfin, sprach ins Mikro sehr zugewandt und herzlich, dass die Dorfbewohner herzlich willkommen seien, dass sie eine friedvolle Atmosphäre erleben mögen und dass Gottes guter Geist alle Kinder bewahren möge und sie in Frieden aufwachsen lasse und dass das Häuschen ein Segenshäuschen sein solle, wo Kinder vieler Nationen miteinander spielen.

Um ein Holzhäuschen, das auf allen Seiten mit hölzernen Schildern mit den Spendernamen versehen war, auch mit einem Schild „Hauptkirche St. Nikolai“ war ein rotes Band gespannt, das die Bischöfin durchschnitt und damit die Eröffnung vollzog.
Ganz nett und bewegend war, wie die Kinderbischöfe sich mit fertig gebundenen Sonnenblumen bei den einzelnen Spendern bedankten.
Nach einer guten Stunde gingen wir zufrieden nach Hause.

 

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