Matthias Hoffmann-Borggrefe ist geboren und aufgewachsen im märkischen Sauerland. Bereits mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht und lernte darüber hinaus auch Posaune und Bratsche. Noch als Teenager übernahm er die künstlerische Leitung verschiedener Vokal- und Instrumentalensembles in Nordrhein-Westfalen und absolvierte in dieser Zeit auch sein kirchenmusikalisches C-Examen. Es folgte eine ausgedehnte Tätigkeit als Pianist, Liedbegleiter, Organist und Kirchenmusiker sowie zahlreiche Auftritte als Chor- und Orchesterdirigent im westfälischen Raum.

1982-87 studierte Matthias Hoffmann-Borggrefe Kirchenmusik in Düsseldorf (B-Examen 1985, A-Examen 1987) sowie Posaune (1984-86) und Kapellmeister (1988-91); den letztgenannten Studiengang schloss er 1991 mit Auszeichnung ab. 1982-89 war er zudem Assistent von KMD Prof. Almut Rössler in Düsseldorf.

1989-2002 hatte Hoffmann-Borggrefe die künstlerische Leitung des Collegium Musicum Ratingen inne und war in dieser Zeit Kirchenmusiker auf der A-Stelle der evangelischen Matthäi-Kirchengemeinde Düsseldorf. Mit den Chören und Ensembles der Kantorei an Matthäi führte er alle wichtigen Werke der Chor- und Orchesterliteratur auf. In dieser Zeit gelang ihm außerdem der Aufbau einer sehr breiten und erfolgreichen Chorarbeit mit Kindern und Jugendlichen an Matthäi (Musicals, Kinderopern, Bachs Johannes-Passion). Es folgten Konzertreisen im In- und Ausland als Dirigent und Organist (u.a. 1998 in Israel mit dem Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy zum internationalen Festival von Abu Gosh).

1997-2002 war er Ausbildungsleiter der Regionalkurse für Kirchenmusik der evangelischen Kirche im Rheinland und Dozent für Chor- und Orchesterleitung, Orgel, Klavier und Improvisation.

Seit 2002 ist Matthias Hoffmann-Borggrefe Kantor und Organist an der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai. Mit den Chören der Kantorei St. Nikolai und dem Kammerorchester Hamburger Camerata gestaltet er mit großem Erfolg ein umfangreiches und vielseitiges Kirchenmusikprogramm (Chorkonzerte, oratorische Konzerte, Orchesterkonzerte, kammermusikalische Emporenkonzerte, Orgelkonzerte, Vorträge), in welchem er immer wieder thematische und kirchenjahrabhängige Schwerpunkte setzt.