Sonnabend, 02.12.2017 12:00 Uhr

Veranstaltungsort

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche
Harvestehuder Weg 118
20149 Hamburg

Informationen

Festlich geschmückt zeigt sich am Sonnabend vor dem ersten Advent unsere Kirche – genauso wie die Gemeindehäuser und der Kirchvorplatz.
Auf die Kinder wartet ein buntes Programm, bei unserem bekannten Flohmarkt für groß und klein wird wieder Wunderbares zu entdecken sein – und nicht zu vergessen die vielen liebevollen, selbst hergestellten Geschenkideen, weihnachtliches Gebäck und Marmeladen.

Natürlich wird es auch wieder den großen Büchermarkt geben, sowie die Tombola und Kindertombola. Im Café in der Kirche, im Bistro, am Glühwein- und Waffelstand können Sie sich zwischendurch stärken.

Traditionell ist der Erlös des Basars für soziale Einrichtungen bestimmt. In diesem Jahr sind das:

Unser Sri Lanka-Projekt

Es ist fast dreizehn Jahre her, dass Südost-Asien von einem schrecklichen Tsunami getroffen wurde. Die Verwüstungen waren sehr groß, und es kam die Idee auf, eine Patenschaft für einen vom Schicksal betroffenen Kindergarten zu übernehmen. Mit Hilfe der Kindernothilfe e.V. kamen wir auf das Day Care Centre von Ralodai, einem kleinen Fischerdorf im Tamilengebiet auf Sri Lanka. Dank vieler Aktionen unseres Kindergartens, der die Patenschaft übernommen hatte, und unserer Gemeinde kam so viel Geld zusammen, dass die Kindertagesstätte und eine Schule wieder aufgebaut werden konnten. Doch Hilfe ist immer noch nötig! Wir möchten gern weiter zwei Lehrerstellen finanzieren, die Kosten für den Kindergartenbetrieb müssen finanziert werden, aber auch die Familien selbst brauchen finanzielle Hilfe – für Essen, für die Schulausbildung der Kinder und für die spätere Berufsausbildung.

Hierfür benötigen wir jährlich 9.000,00€, die wir nur über Spenden finanzieren können.

Außerdem für die beiden Projekte der „hoffnungsorte hamburg“:

die münze Wohnprojekt für psychisch erkrankte, wohnungslose Menschen

Psychisch krank, häufig als verrückt abgestempelt und ohne Wohnung – Menschen, die in dieser schwierigen Situation sind, will die münze helfen.
Nach dem Motto »Erst mal ein Dach über dem Kopf« wird das Problem der Wohnungslosigkeit vorrangig und, nach Kostenübernahme durch Grundsicherungsamt bzw. Jobcenter, möglichst niedrigschwellig gelöst. Ein festes Appartement mit unbefristetem Mietvertrag bewirkt bei den meisten Klienten eine psychosoziale Stabilisierung, die als positive Veränderung ihres Lebens empfunden wird. Das Haus im Stadtteil Hammerbrook bietet Männern und Frauen Einzelappartements mit eigenem Bad und Gemeinschaftsküchen.
Parallel zum Wohnangebot mit betreuenden Vermietersprechstunden kann von den Bewohnern das Einzelbetreuungsangebot der Rautenberggesellschaft in Anspruch genommen werden. Zu diesem Anbieter ambulanter Eingliederungshilfen besteht eine kooperative Verbindung.

 

haus jona – Übernachtungshaus

Gut bedacht den nächsten Schritt bedenken – die Geschichte von Jona. In der biblischen Erzählung wird Jona, als er nicht weiter weiß, von einem großen Fisch verschlungen. Drei Tage verbringt er in dessen Bauch und kommt dort zur Besinnung. Als der Fisch ihn an Land wirft, hat Jona ein Ziel vor Augen.

Für Menschen, die vorübergehend eine geschützte Unterkunft benötigen, unterhalten wir in der Nähe des Hauptbahnhofs das freundliche und ruhige haus jona. Es bietet eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit, deren Kosten von öffentlichen Trägern übernommen werden können. Das Haus verfügt über helle, moderne Doppelzimmer und ein Familienzimmer. Zur obligatorischen Selbstversorgung steht eine geräumige Küche bereit. Drei Zimmer sind Frauen vorbehalten. Menschen unter Einfluss von Alkohol oder Drogen werden nicht aufgenommen. Das haus jona bietet nicht nur Räume: Auf Wunsch hören wir zu, trösten, beraten, regen an und vermitteln. Oft können wir für eine dauerhafte Anschlussunterbringung sorgen.

»Viele Gäste haben Schicksalsschläge erlitten und befinden sich in einer prekären Lebenssituation. Dennoch eine offene, entspannte Gesprächsatmosphäre zu schaffen, ist hier die besondere Herausforderung.« Peter Bachmeier

 

Pünktlich um 12 Uhr öffnen wir die Türen. Wir freuen uns jetzt schon auf Sie!

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