Am Vorabend der russischen Invasion in der Ukraine reist ein Team ukrainischer Journalisten der Associated Press in die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol. Als die Stadt belagert und angegriffen wird, sitzen die Journalisten in der Falle. Bomben fallen, die Einwohner fliehen. Der Zugang zu Strom, Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten ist abgeschnitten. Doch das Team kämpft darum, die Gräueltaten der russischen Invasion zu dokumentieren: "20 Tage in Mariupol"
Zu dem Filmabend aus der Ukraine zugeschaltet ist der Berliner Fotograf Vincent Haiges.
Ausgehend von dem Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ reflektiert der mit dem World Press Award ausgezeichnete Dokumentarfotograf Vincent Haiges darüber, wie sich das Grauen des Krieges vermitteln lässt, wenn der Schock der ersten Wochen nachlässt und der Krieg zunehmend zur Alltagsnachricht wird. Welche Bilder braucht es, um das Grauen des Krieges weiterhin vorstellbar zu machen? Wie hat sich die Arbeit von Berichterstatter*innen im Verlauf der vergangenen vier Jahre verändert? Und wie stellt sich die aktuelle Situation in der Ukraine heute dar?
Der Film läuft in Kooperation der Kino-Reihe "Licht & Dunkel" mit St. Nikolai.
Treffpunkt: Zeise-Kinos, Friedensallee 7-9
Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Kino-Tickets gibt es HIER.