Johannes Bugenhagen als Impulsgeber für die Reformation in Hamburg | Dr. Ferdinand Ahuis HPem. |
Johannes Bugenhagens Kontakte zu Hamburg begannen mit einem Fehlschlag. Zwar hatte der Kirchenvorstand von St. Nikolai ihn zu seinem ersten „parner“ (Hauptpastor) gewählt, aber der Hamburger Senat bestätigte diese Wahl nicht. Er wollte nicht noch eine weitere Front gegenüber dem Domkapitel eröffnen. Seit Langem war umstritten, wer denn für die Wahl zuständig sei, das Domkapitel, der Hamburger Senat oder der Kirchenvorstand oder alle zusammen. Außerdem schwelte der Streit um die Nikolai-Schule. Den Ausschlag für die Verweigerung der Zustimmung dürfte aber gegeben haben, dass Johannes Bugenhagen, seit 1509 geweihter Priester, seit dem 13. Oktober 1522 verheiratet war. Die Enttäuschung in der Nikolai-Gemeinde war groß. Bugenhagen aber hielt an St. Nikolai fest. Zunächst schrieb er den Kirchenvorstandsmitgliedern und den Einwohner des Kirchspiels von St. Nikolai einen warmherzigen Brief, auf niederdeutsch natürlich, wie die Hamburger es gewohnt waren. Diesem Brief ließ er im Jahr 1525 ein über 200 Seiten langen Brief über „Glauben und gute Werke“ folgen, den „Sendbrief an die Hamburger“. Welchen Charakter hatte dieser Brief? Wie wurde er von den Hamburgern aufgenommen? Welche Impulse setzte er für die Reformation in Hamburg?
Kursnummer 8262001
Teilnahmebeitrag 48,00€
Donnerstag, 08.Jan.- 29.Jan.
15:00 - 16:30 Uhr
Elisabeth Coester-Raum, Gemeindehaus, Atrium
| Wochentag | Donnerstag |
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Dr. Ferdinand Ahuis war bis 2007 Hauptpastor an St. Nikolai und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
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Bitte beachten Sie: Für alle Kurse ist eine Mindestteilnehmerzahl notwendig.
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