Postmoderne passé? - Wie gestaltet sich der ‚Neue Westen’? Theologie | Philosophie | Literatur

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand die westliche Kultur im Zeichen der Postmoderne. Das 21. Jahrhundert brachte einen doppelten Bruch mit ihrem Credo, dass Kulturkämpfe der Vergangenheit angehören. Großmächte wie China, Russland, der ‚globalen Süden’ signalisieren: Liberalität ist nicht auf dem Weg zum Weltmodell. Sie hat entschiedene Gegner. Zugleich entstand in den USA mit der ‚Digitalen Revolution’ ein neuer Pionier-Geist. Eine Hightech-Avantgarde um die Einwanderer Peter Thiel und Elon Musk bildet in politischer Allianz mit dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Vize JD Vance die Spitze der ‚libertären Bewegung’.

Wie stellt sich diese Bewegung den ‚Neuen Westen’ vor? Weshalb hat sie autokratische Züge und verachtet postmodernes Denken? Könnte sich ein liberal bleibendes, bürgerrechtlich orientiertes Europa als weltgeschichtliche Bewahrerin von Errungenschaften der Postmoderne profilieren?

Ort: Margarethe Braun-Raum, Gemeindehaus, Atrium, Harvestehuder Weg 118

Entgelt: 90,00 €

Kursnummer 8263042
Teilnahmebeitrag 90,00€
Samstag 26. Sept.
11.00 - 13.00 Uhr
14.00 - 17.30 Uhr +
Sonntag 27. Sept.
11.30 - 13.15 Uhr
14.15 - 17.15 Uhr

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