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Literatur und Philosophie


Heine - Reisebilder

Prof. Dr. Hans-Jürgen Benedict

Corona schränkt unsere Reisemöglichkeiten weiter ein. Aber literarisch können wir viel reisen - etwa , wenn wir die ironisch-geistreichen Reisebilder Heinrich Heines zusammen  lesen. Wir beginnen mit Die Nordsee, dann folgt Die Harzreise, weiter geht es  mit Die Reise von München nach Genua und wir beenden die Reise in Italien mit Die Stadt Lucca.

Heine ist der Erfinder des Reisefeuilletons, in dem er Reisebeschreibung mit Gesellschafts-und Religionskritik auf geistreiche Weise miteinander verbindet. Wir werden viel zu lachen haben,und das ist doch gut in diesen Zeiten!

Auf Bitten des Dozenten, verschieben wir den Kurs um 2 Wochen, die neuen Termine sind 21.10. - 11.11.2021!

Heine
8213006
40,00 €

21.10. -11.11.2021

Uhrzeit:

donnerstags, 10.00 - 11.30h

Ort:

Oskar Kokoschka-Raum, Gemeindehaus, Atrium, Harvestehuder Weg 118


Aus dem Leben erzählen

Barbara Mannitz

 

Eine kreative Schreibwerkstatt

Sie erlebten die braven und ärmlichen 50er Jahre, die satten 60er und wilden 70er Jahre. Vielleicht haben Sie sogar noch Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre und die erste Nachkriegszeit. Ich lade Sie ein, sich schreibend auf den Weg in Ihre Vergangenheit zu machen, Erinnerungen aufzuspüren und kleine Texte zu verfassen. Spielerisch können Sie verschiedene Methoden und Techniken des Erinnerns und Kreativen Schreibens kennenlernen und erproben.

Barbara Mannitz ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin

Der Nachmittagskurs ist ausgebucht.

Im Vormittagskurs sind eine ganze Reihe Plätze frei, wir freuen uns auf neue Teilnehmerinnen.

Aus dem Leben erzählen
8213073
135,00 €

06.10.2021 - 01.12.2021

Uhrzeit:

mittwochs, 10:15 Uhr–12:30 Uhr

Ort:

Oskar Kokoschka-Raum, Gemeindehaus, Atrium, Harvestehuder Weg 118

Aus dem Leben erzählen
8213063
135,00 €

06.10.2021 - 01.12.2021

Uhrzeit:

mittwochs, 15:30 Uhr–17:45Uhr

-ausgebucht-

Ort:

Oskar Kokoschka-Raum, Gemeindehaus, Atrium, Harvestehuder Weg 118


Hans Blumenberg - Die Lesbarkeit der Welt

Dr. Ellen Drünert

Hans Blumenberg, der  sich verbergende Philosoph, behauptet mit seiner Metaphorologie einen weiteren Platz neben Phänomenologie, Hermeneutik und Geschichtsphilosophie.

Die „Lesbarkeit der Welt“ , 1981 erschienen, ist eine der Metaphern , mit der er schon zu Beginn  des Werkes deutlich macht, worum es ihm mit der Metaphorologie geht.

Ausgehend vom Kantischen „Was können wir wissen?“ erklärt er , es gehe mit den Metaphern nicht  um letzte Wahrheiten, um Ontologien und  Seinsgeschichten oder Metaphysik, es geht um „Auslegbares“, weder um Bestimmtheit noch um Unbestimmtheit des Ganzen.

An den vier Kurs-Terminen werden wir uns mit Elementen seiner „diskreten Anthropologie“, so sein Biograph J. Goldstein,  befassen und die Entwicklung dahin nachzeichnen: Mythos, Theorie, Metaphorologie.

 

Dem Kurs wird als Lektüre zugrunde gelegt:

Hans Blumenberg, Die Lesbarkeit der Welt.

Frankfurt, Suhrkamp  TW 2020, 1. Aufl.

Im Laufe des Kurses werden weitere Blumenberg- Texte hinzugezogen.

Blumenberg
8213045
40,00 €

22.11.2021 - 13.12.2021

Uhrzeit:

montags| 15:00 Uhr-17:00 Uhr

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal, Harvestehuder Weg 118


Schafft sich die Wirklichkeit ab?

Prof. Dr. Marie-Elisabeth Hilger

dieser Buchtitel ist die Anregung zur Diskussion. Lügen, Fake News, Hate Speech, Verschwörungstheorien haben derzeit Konjunktur. "Halbwahrheiten" begegnen allerorten und sind Ausdruck von Vertrauenskrise gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit geworden.

Wodurch ist das gekommen? Was kennzeichnet den verunsicherten Umgang mit wahr und falsch? Wie sind Halbwahrheiten als "Manipulation von Wirklichkeit" zu erkennen? Welche Beispiele kennen wir?

Wirklichkeit
8213043
40,00 €

04.11.2021 - 25.11.2021

Uhrzeit:

donnerstags 15:30- 17.00 Uhr

Ort:

Vincent Lübeck-Raum, Gemeindehaus, Atrium, Harvestehuder Weg 118


Märchenseminar - Rübenacker und Bärenalter

Liane von Schweinitz

Kultur -Umbruch im Märchen „der Bärensohn“  

„Einst verbrachten die Tage, die Nächte ein alter Mann und eine alte Frau. Die hatten auch einen kleinen Rübenacker…“, so beginnt das sibirische Märchen „der Bärensohn“, in dem der Umbruch von der Kultur der Jäger und Sammler in die des Ackerbaus sich bildhaft entwickelt.

Mit/nach Corona ist für viele Menschen heute nichts mehr wie vorher. Befinden wir uns auch in einem „Kulturumbruch“? Kann uns die Sichtweise des sibirischen Märchens dazu etwas sagen?
Diesen und ähnlichen Fragen soll in einem gemeinsamen Gespräch nachgegangen werden. Liane von Schweinitz erzählt zu diesem Thema Gedichte und das Märchen und lädt zum Austausch über die Symbolkraft des Märchens ein. Anschließend können die eigenen inneren Bilder mit unterschiedlichen Materialien zum Ausdruck gebracht werden.     

Märchenseminar 2021
8213022
20,00 €

16.11.2021

Uhrzeit:

Dienstag, 18:00 - 21:00 Uhr

Abendveranstaltung

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal, Harvestehuder Weg 118

Dozentinnen


Dr. Ellen Drünert

Dr. Ellen Drünert ist ehemalige leitende Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und im Ruhestand.


Dr. Eberhard Stromberg

Dr.jur. Eberhard Stromberg hat Theologie und Jura studiert und war in beiden Bereichen beruflich tätig. Seit seiner Pensionierung als Richter am Landgericht Hamburg hält er Vorträge und Kurse zum Leben und Werk Thomas Manns.


Prof. Dr. Marie-Elisabeth Hilger

Marie-Elisabeth Hilger war Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Hamburg.


Prof. Dr. Hans-Jürgen Benedict

Hans Jürgen Benedict ist Theologe und war Professor an der Ev. Hochschule für soziale Arbeit und Diakonie des Rauhen Hauses in Hamburg.

Barbara Mannitz

ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin


Liane von Schweinitz

Liane von Schweinitz war Vorsitzende Richterin am Landgericht in Hamburg und lange Zeit im Vorstand des Märchenforum Hamburg e.V. engagiert. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).