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Literatur und Philosophie


Das Gedicht ist auf herrliche Art und Weise vollkommen nutzlos

Renate Schatzmann

Die neueren Gedichte Jan Wagners

Jan Wagners Gedichte sind außerordentlich kunstvoll und gleichwohl regelrecht populär. Sie sprechen von kleinen Dingen, von Banalem, Bizarrem, dem Giersch, dem Friseur am Montag, den Astomoi und sie tun das in erstaunlicher Weise. In dem Seminar wollen wir Wagners poetische Verfahren in einigen seiner gelungensten Gedichte betrachten und uns an ihrem Witz und ihrem besonderen Blick auf die Dinge  freuen. Zur Vorbereitung lohnt es sich, mehr als einen Blick in die Gedichtbände Regentonnenvariationen und Die Live Butterfly Show zu werfen. Bringen Sie gerne Ihre Entdeckungen oder Lieblingsgedichte für die 2. Sitzung mit.

Jan Wagner
8193008
30,00 €

Uhrzeit:

Ort:

Fleer-Raum, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118


Märchenseminar

Liane von Schweinitz

Zottelhaube  

„Warum hast Du die hässliche graue Haube auf?“, fragte der Prinz. „Ist das denn eine hässliche Haube? Das ist ja die blankste Goldkrone, die je eine Braut nur haben kann“, gab Zottelhaube zur Antwort, und in dem gleichen Augenblick geschah die Verwandlung… Wie und wann geschieht die Verwandlung Zottelhaubes in eine Königin?

Wann und wie können wir unsere „Trollseiten“ ansehen, benennen und umdeuten, so dass ein neues Selbstbild entsteht und wir unsere Schönheit leben können? Diesen und ähnlichen Fragen soll in einem gemeinsamen Gespräch nachgegangen werden.

Liane von Schweinitz stimmt auf dieses Thema durch Gedichte ein, erzählt das Märchen und lädt zum Austausch über die Symbolkraft des Märchens ein. Anschliessend kann dem Gehörten mit unterschiedlichen Materialien bildhaft Ausdruck gegeben werden. 

Liane von Schweinitz war Vorsitzende Richterin am Landgericht in Hamburg und lange Zeit im Vorstand des Märchenforum Hamburg e.V. engagiert. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).  

Märchenseminar
8193022
20,00 €

03.12.2019

Uhrzeit:

Dienstag, 18:00-21:00 Uhr

Abendveranstaltung

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal


Aus dem Leben erzählen

Barbara Mannitz

Eine kreative Schreibwerkstatt

Sie erlebten die braven und ärmlichen 50er Jahre, die satten 60er und wilden 70er Jahre. Vielleicht haben Sie sogar noch Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre und die erste Nachkriegszeit. Ich lade Sie ein, sich schreibend auf den Weg in Ihre Vergangenheit zu machen, Erinnerungen aufzuspüren und kleine Texte zu verfassen. Spielerisch können Sie verschiedene Methoden und Techniken des Erinnerns und Kreativen Schreibens kennenlernen und erproben.

Barbara Mannitz ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin

Termine zu „Aus dem Leben erzählen”

Aus dem Leben erzählen
8193073
108,00 €

09.10.2019-04.12.2019

Uhrzeit:

mittwochs, 10:15 Uhr–12:30 Uhr

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22

Aus dem Leben erzählen
8193063
108,00 €

09.10.2019-04.12.2019

Uhrzeit:

mittwochs, 15:30 Uhr–17:45Uhr

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22


Anerkennung, eine europäische Idee - eine Idee für Europa ?

Dr. Ellen Drünert

Axel Honneth nimmt uns in seiner 2018 erschienenen  „Studie“  Anerkennung - Eine europäische Ideengeschichte  mit auf eine ideengeschichtliche Reise vom 17. bis zum 19. Jahrhundert  nach Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Anerkennung , ein Begriff mit Trend-Wirkung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, alltagssprachlich verstanden. Ein einleuchtender Begriff, so scheint es. Es lohnt sich, die Nahtstellen des Begriffs in Aufklärung, Pragmatismus und Deutschem Idealismus aufzuspüren und die Schnittmenge für ein heutiges Verständnis herauszudestillieren und damit die Grundlage unserer kulturellen und demokratischen Prägung freizulegen. In unseren 4 Seminarterminen  wollen wir den Denkpfaden des Autors folgen, zur „amour propre“ nach Frankreich, zur „sympathy“ nach Großbritannien und zur „reziproken Anerkennung“ nach Deutschland . Kann es eine Sythesis geben, das ist die aktuelle Frage.

Folgende Lektüre  wird als Voraussetzung empfohlen: Axel Honneth, Anerkennung, Eine europäische Ideengeschichte. Berlin Suhrkamp Verlag 2018

Dr. Ellen Drünert ist ehemalige leitende Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und im Ruhestand

Europa
8193045
40,00 €

17.10.2019 - 14.11.2019

Uhrzeit:

donnerstags 15:00 Uhr-17:00 Uhr

nicht am 31.10.2019

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22


Verstädterung des Dorfes - Verdörflichung der Stadt

Prof. Dr. Marie-Elisabeth Hilger

von krisenhaften Tendenzen ist im Hinblick auf beides die Rede. Über Veränderungen von Raumerfahrungen, über Ansprüche auf gleichwertige Lebensverhältnisse, dazu über aktuelle Entwicklungen mit ihren Bilanzen von Gewinn und Verlust und überdies auch über die Sehnsüchte nach dem "guten Leben"  soll u.a. diskuiert werden.

Verstädterung des Dorfes - Verdörflichung der Stadt
8193048
40,00 €

17.10.2019-14.11.2019

Uhrzeit:

donnerstags 15:30 - 17:00 Uhr

nicht am 31.10.2019

Ort:

Eira Ahola-Raum, Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118


Heiliges Russland?

Prof. Dr. Annelore Engel

Wie die Kirche in Russland Atheismus, Zerstörung ihrer Gebäude und Vernichtung ihrer Geistlichkeit überlebt hat und wie sie heute lebt, erzählt der Putin nahestehende Bischof Tichon Schewgunow (*1958) in seinem Bestseller „Heilige des Alltags“. Implizit knüpft der 2017 mit dem Leskow-Preis ausgezeichnete Autor an Nikolaj Leskov (1831-1895) an, der mit seinen Legenden und Darstellungen russisch-orthodoxer Provinzgeistlicher und Sektierer in der „Klerisei“ unvergessliche Typen geschaffen hat. Darüber hinaus zeugen Leskows Erzählungen („Der verzauberte Pilger“, „Der versiegelte Engel“, „Der Linkshänder“) von großer Sprachkunst.

Gelesen werden sollen einzelne Kapitel aus Schewgunows Buch sowie von Leskow Auszüge aus der „Klerisei“ und Erzählungen.

Heiliges Russland?
8193007
50,00 €

28.10.2019 - 25.11.2019

Uhrzeit:

montags, 15.30-17.00h

5 Termine

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22


Menschenwürde

Dr.phil. Uwe Beyer

Ein deutungsbedürftiges Hauptwort der Moderne  

Aus dem Selbstverständnis der Moderne ist der Begriff der Würde nicht wegzudenken. Unser Grundgesetz sagt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar." Juristische Bestimmung und gesellschaftliche Praxis kommen aber nicht überein.

Tägliche Verletzungen der Würde – z.B. wenn Menschen diskriminiert, verfolgt, misshandelt werden – zeigen es.
Zudem ist der Begriff auf das eigene Handeln zu beziehen: Wie gehe ich mit mir selbst um, wie mit Anderen? Wie lasse ich mich durch Andere behandeln? Wie weiter, wenn ein Mensch seine Würde verliert? Kann er sie zurückerhalten? Solche Fragen werden wir erörtern: um den Sinn des Begriffs der Würde zu klären.

Menschenwürde
8193047
80,00 €

Sa. / So. 28./29.09.2019

Uhrzeit:

Sa. 11:00-13:00 Uhr; 14:00-17:30 Uhr So. 11:30-13:15 Uhr; 14:15–17:15 Uhr

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal


Fontane

Prof. Dr. Hans-Jürgen Benedict

Text folgt

 

 

Fontane
8193009
50,00 €

wird noch bekanngegeben

Fontane

Uhrzeit:

Ort:

Grieshaber-Raum, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118

Dozentinnen

Dr.phil. Uwe Beyer

Autor und Dozent

Dr.phil. Uwe Beyer ist Autor, Dozent an verschiedenen Akademien und gehört zum Leitungsteam der Evangelischen Stadtakademie Aachen.


Dr. Ellen Drünert

Dr. Ellen Drünert ist ehemalige leitende Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und im Ruhestand.


Prof. Dr. Annelore Engel

war Professorin für Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Barbara Mannitz

ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin


Liane von Schweinitz

Liane von Schweinitz war Vorsitzende Richterin am Landgericht in Hamburg und lange Zeit im Vorstand des Märchenforum Hamburg e.V. engagiert. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).