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Literatur und Philosophie


Von der Intuition im Märchen

Märchenabend mit Liane von Schweinitz

  „Höre gut zu, Wassilissa! Behalte meine letzten Worte und folge ihnen. Ich sterbe und hinterlasse Dir mit meinem mütterlichen Segen diese Puppe; bewahre sie stets bei Dir und zeige sie niemandem; solltest Du Kummer haben, gib ihr zu essen und frage sie dann um Rat. Sie wird ein wenig essen und dir sagen, wie du dir in deiner Not helfen kannst“. Darauf küsste die Mutter ihre Tochter und starb.“                

Wofür steht das Püppchen in der Schürzentasche? Wie und in welchen Bereichen kann es der Tochter hilfreich werden? Wie ist es zu behandeln? Kann das Märchen uns für unser eigenes Leben Weisung geben? Diesen und ähnlichen Fragen soll in einem gemeinsamen Gespräch nachgegangen werden. Liane von Schweinitz erzählt zu diesem Thema Gedichte und Märchen und lädt zum Austausch über die Symbolkraft des Märchens ein. Anschließend kann dem Gehörten mit unterschiedlichen Materialien bildhaft Ausdruck gegeben werden.  

Liane von Schweinitz war Vorsitzende Richterin am Landgericht in Hamburg und lange Zeit im Vorstand des Märchenforum Hamburg e.V. engagiert. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).  

„Von der Intuition im Märchen"
8183021
20,00 €

04.12.2018

Uhrzeit:

Dienstag, 19:00-22:00 Uhr

Abendveranstaltung

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal


„Wittensee“ – Lesung

Susanne Bienwald

„Es war anstrengend, so zu sein, wie die anderen mich haben wollten.“  

Wie ergeht es einem hochsensiblen, introvertierten Menschen in unserer lauten und schnellen Zeit? Wie fühlt sich jemand, der gern allein für sich ist, in einer Gesellschaft, in der Teamfähigkeit zum Maßstab für ein gelingendes Leben gilt? Diesen Fragen geht der Roman „Wittensee“ nach. An einem langen Sommertag zwischen Meer und See überdenkt die junge Heldin ihre große Liebe zu einem bekannten Filmemacher. Dabei erkennt sie, dass es ein Fehler gewesen ist, ihre eigene stille Natur jahrelang verleugnet zu haben.  

Zum selben Thema bieten wir auch ein Seminar an unter "Fremd im Lärm der Welt" an.

„Wittensee“ – Lesung
8183010
0,00 €

25.09.2018

"Wittensee"- Lesen

Uhrzeit:

Dienstag, 19:30-21:00 Uhr

Lesung

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal

Eintritt frei-Spenden erbeten


Fremd im Lärm der Welt

Susanne Bienwald

Hochsensibilität (HSP) beschreibt ein Phänomen, das sich etwa bei 15-20% aller Menschen wiederfindet. Hochsensible nehmen Reize stärker auf als andere. Doch anstatt diese besondere Fähigkeit als ein Geschenk zu betrachten, empfinden viele Hochsensible sie als Handicap. Sie leiden unter dem gesellschaftlichen Druck zur Anpassung und erleben sich als eingeschränkt leistungsfähig. Das Seminar möchte auf diese Problematik aufmerksam machen. Es richtet sich an alle diejenigen, die sich selbst als hochsensibel empfinden, in deren Familien es HSP gibt oder die beruflich mit HSP zu tun haben (Lehrberufe). Neben wissenschaftlichen Hintergründen zur HSP werden wir Erfahrungen der TeilnehmerInnen berücksichtigen und – hoffentlich – einen veränderten Blick auf HSP gewinnen.  

Zum selben Thema bieten wir auch eine Lesung an unter dem Titel „Wittensee“ an.

Fremd im Lärm der Welt
8183011
30,00 €

16.10.2018-30.10.2018

Uhrzeit:

dienstags 19:30-21:00 Uhr

Ort:

Grieshaber-Raum, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118


Eine Philosophie des Westens

Dr.phil. Uwe Beyer

Vom kulturellen Begriff des Westens gibt es keine eindeutige Definition. Das ist ein Zeichen seiner Stärke. Er lässt sich nicht eingrenzen, weder geographisch noch ideell. Er ist nicht deckungsgleich mit territorialen Gebilden wie Europa oder den USA. Und er ist nicht identisch mit dem Begriff des ‚Abendlands’. Ihn charakterisiert die Fähigkeit, in Krisen über sich selbst hinauszugreifen und an sich selbst zu wachsen. Wie könnte eine philosophische Landkarte des Westens aussehen – eine, die Entwicklungslinien, Bruchkanten und die Wege ins Offene bezeichnet?

Eine Philosophie des Westens
8183044
80,00 €

Sa. / So. 06.+07. Oktober 2018

Uhrzeit:

Sa. 11:00-13:00 Uhr; 14:00-17:30 Uhr So. 11:30-13:15 Uhr; 14:15–17:15 Uhr

Ort:

Hauptkirche St. Nikolai, Kirche, Herrensaal


Russische Volksmärchen

Prof. Dr. Annelore Engel

„Die Hütte steht auf Hühnerfüßen, hat keine Fenster, keine Tür“, heißt es im Prolog zu Puschkins Poem „Ruslan und Ljudmila“ und nimmt Bezug auf die Baba Jaga, die uns in der ostslawischen Märchenwelt als vielfältig substituierte oder transformierte „Grundform des Gebers“ begegnet. Beschäftigen werden wir uns mit den Funktionen der handelnden Personen als den Grundelementen des Märchens, den Hilfselementen, den handelnden Personen selbst.  

Ausgabe: A.N. Afanasjew, Russische Volksmärchen. Auswahl u. Übersetzung Swetlana Geier, Frankfurt a.M. 2013 u.ö (= Fischer Klassik 90494).

Russische Volksmärchen
8183009
50,00 €

29.10.2018-26.11.2018

Uhrzeit:

montags, 15.30-17.00h

5 Termine

Ort:

Heilwig-Raum, Altes Gemeindehaus, Abteistraße 38


Romane und Geschichten schreiben

Mika Bechtheim

 In einer kleinen Gruppe wollen wir kontinuierlich ihr theoretisches Wissen vertiefen und ihr Schreibprojekt entwickeln. Wir werden Figurenkonstellation, Spannungsbögen, Plotstrukturen und Erzälperspektiven untersuchen.  

Woche 1: eigenen Schreibauftrag formulieren
Woche 2 - 9: Theorie und Schreiben vor Ort  

Mika Bechtheim arbeitete als Lektorin, Redakteurin und Textchefin, schreibt Thriller ("Im Zeichen der Angst"), coacht Autoren und lehrt seit 2004 als Dozentin.

Romane und Geschichten schreiben
8183084
270,00 €

10.09.2018-19.11.2018

Uhrzeit:

montags, 09:30 Uhr-12:30 Uhr

nicht am 01.10.2018 + nicht am.....

Ort:

Fleer-Raum, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118


Von der Idee zum Roman

Mika Bechtheim

Werden Sie zum Autor Ihrer eigenen Geschichte  

Sie möchten einen Roman schreiben, haben ein paar Figuren im Kopf und viele Ideen? Bevor Sie loslegen, fehlt es Ihnen aber an theoretischem und praktischem Rüstzeug? Systematisch und in vielen Übungen vermittelt die Autorin bewährte Erzähltechniken und handwerkliche Tricks. Gemeinsam entwickeln wir Figuren und arbeiten an Erzählperspektiven, Szenenaufbau und Plot-Strukturen. Egal, ob Geschichten, Krimi, Lovestory oder historischer Roman -- hier erfahren Sie, wie Autoren arbeiten, was sie beachten und wie sie ihre Leser fesseln.  

Kurs: höchstens 10 Teilnehmer

Mika Bechtheim arbeitete als Lektorin, Redakteurin und Textchefin, schreibt Thriller ("Im Zeichen der Angst"), coacht Autoren und lehrt seit 2004 als Dozentin.  

Von der Idee zum Roman
8183085
160,00 €

22.09.2018-23.09.2018/ Wochenende

Uhrzeit:

Sonnabend: 10:00 Uhr-18:00 Uhr Sonntag: 11:00 Uhr-17:00 Uhr

Ort:

Kokoschka Raum, Neues Gemeindehaus, Harvestehuder Weg 118


Die Studienstiftung des deutschen Volkes und der ‚Deutsche Herbst‘“?

Prof. Dr. Reinhard Zimmermann

  In den 1970’er Jahren wurde die Bundesrepublik durch terroristische Akte der „Roten Armee Fraktion“ (RAF) erschüttert; diese kulminierten im sogenannten „Deutschen Herbst“, den Monaten September und Oktober des Jahres 1977. Leitfiguren der „Ersten Generation“ der RAF waren Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Horst Mahler und Andreas Baader. Drei von ihnen (Meinhof, Ensslin und Mahler) waren während ihres Studiums von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert worden. Aufgabe der Studienstiftung ist die Förderung der Hochschulbildung hochbegabter junger Menschen, die in einem aufwendigen Verfahren ausgewählt werden.  

Meinhof, Ensslin und Mahler sind Personen der Zeitgeschichte, und die Öffentlichkeit hat damit ein berechtigtes Interesse daran, ihren Bildungsweg im Abstand von fast vierzig Jahren zu verfolgen. Diesem Zweck dient die Publikation der Förderakten der Studienstiftung: mit ausführlichen Lebensläufen, detaillierten Semesterberichten und Gutachten von Schulleitern und Hochschullehrern.

Professor Dr. Reinhard Zimmermann ist seit 2011 Präsident der Studienstiftung und wird diese Aktenedition präsentieren. Die in ihr versammelten Dokumente geben in vielerlei Hinsicht Anlass zum Nachdenken – nicht zuletzt darüber, dass Geschichte nicht immer nur Vorgeschichte ist.

 

Vortrag im Nikolaisaal um 20:00 Uhr, Eintritt frei um Spenden wird gebeten.


Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt aus?

Prof. Dr. Marli Hilger

Durch Automatisierung und Digitalisierung werden - allen Prognosen und Erwartungen zufolge - große Bereiche  des Lebens verändert. Das ist mit Verunsicherung und Beängstigung verbunden, was bisher in der öffentlichen Diskussion wenig Berücksichtigung findet. Wer profitiert und wer verliert sind Fragen, auf die vorhandene Antworten  (auch unter ethischen Aspekten)  zusammengetragen werden sollen. Dabei könnten ältere und neuere Vorstellungen zu "sozialem Arbeitsmarkt", "bedingungslosem Grundeinkommen", "universal basic income" oder neuerdings "solidarischem Grundeinkommen" verstärkt Beachtung gewinnen.

Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt aus?
8183043
40,00 €

1.11., 8.11., 15.11., 22.11.2018


Claude Lévi-Strauss, Strukturale Anthropologie

Dr. Ellen Drünert

-  Le regard éloigné  als  Beitrag zum anthropologischen Humanismus  -    

Mit Claude Lévi-Strauss begegnen wir einem weiteren Denker des Collège de France. Auf ihn als seinen Vorläufer u. a. beruft sich auch  Michel Foucault, wenn es um  die Strukturalismus-Debatte in Frankreich geht.

Seine Arbeit  „ Strukturale Anthropologie“  wagt den Versuch, den Begriff der „Struktur“ als erkenntnistheoretisches  Prinzip zu nutzen und zu beschreiben. Das 1958 erschienene  Werk  wird im Zentrum unserer Seminarreihe  stehen. Claude Lévi-Strauss hat sich mit diesem „Manifest“ in die  wissenschaftliche Debatte eingeführt und die Ethnologie/Anthropologie profiliert. Ihn verband eine Freundschaft mit Maurice Merleau-Ponty, er agitierte an der Seite Sartres , auch wenn er dessen geschichtsphilosophischen Ansatz nicht teilte. Ihn leitete vor allen Dingen  der Blick von Aussen nach Innen.

Im Seminar liegt der Schwerpunkt auf folgender Publikation, eine vorherige Lektüre wird empfohlen: Claude Lévi-Strauss, „Strukturale Anthropologie“ ( Suhrkamp TB ISBN 2091141197535  ), weitere Texte werden aus  „Traurige Tropen“ (leider vergriffen)  und  „Anthropologie in der modernen Welt“ ( Suhrkamp 2012  ISBN 9783518585764 ) hinzugezogen.

Dr. Ellen Drünert ist ehemalige leitende Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und im Ruhestand

Claude Lévi-Strauss, Strukturale Anthropologie
8183045
40,00 €

04.10.32018-25.10.2018

Uhrzeit:

donnerstags 15:00 Uhr-17:00 Uhr

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22


Aus dem Leben erzählen

Barbara Mannitz

Eine kreative Schreibwerkstatt

Sie erlebten die braven und ärmlichen 50er Jahre, die satten 60er und wilden 70er Jahre. Vielleicht haben Sie sogar noch Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre und die erste Nachkriegszeit. Ich lade Sie ein, sich schreibend auf den Weg in Ihre Vergangenheit zu machen, Erinnerungen aufzuspüren und kleine Texte zu verfassen. Spielerisch können Sie verschiedene Methoden und Techniken des Erinnerns und Kreativen Schreibens kennenlernen und erproben.

Barbara Mannitz ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin

Termine zu „Aus dem Leben erzählen”

Aus dem Leben erzählen
8183073
96,00 €

10.10.2018-05.12.2018

Uhrzeit:

mittwochs, 10:15 Uhr–12:30 Uhr

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22

Aus dem Leben erzählen
8183063
96,00 €

10.10.2018-05.12.2018

Uhrzeit:

mittwochs, 15:30 Uhr–17:45 Uhr

Ort:

Kaminzimmer, Haus Heilwigstraße, Heilwigstraße 22

Dozentinnen

Mika Bechtheim

Lektorin, Redakteurin und Textchefin

Mika Bechtheim arbeitete als Lektorin, Redakteurin und Textchefin, schreibt Thriller ("Im Zeichen der Angst"), coacht Autoren und lehrt seit 2004 als Dozentin.


Dr.phil. Uwe Beyer

Autor und Dozent

Dr.phil. Uwe Beyer ist Autor, Dozent an verschiedenen Akademien und gehört zum Leitungsteam der Evangelischen Stadtakademie Aachen.


Susanne Bienwald

Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin

Susanne Bienwald ist Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Ihr Roman „Wittensee“ hat bundesweit Beachtung gefunden. Die Fragen, die der Roman aufwirft, sollen zusammen mit der Autorin in einem gesonderten Seminar besprochen und vertieft werden.


Dr. Ellen Drünert

Dr. Ellen Drünert ist ehemalige leitende Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und im Ruhestand.


Prof. Dr. Annelore Engel

war Professorin für Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Barbara Mannitz

ist Diplom-Soziologin mit Psychotherapieausbildung, Hörfunkautorin und Dozentin


Liane von Schweinitz

Liane von Schweinitz war Vorsitzende Richterin am Landgericht in Hamburg und lange Zeit im Vorstand des Märchenforum Hamburg e.V. engagiert. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).


Professor Dr. Reinhard Zimmermann

Präsident der Studienstiftung

Professor Dr. Reinhard Zimmermann ist seit 2011 Präsident der Studienstiftung und wird diese Aktenedition präsentieren. Die in ihr versammelten Dokumente geben in vielerlei Hinsicht Anlass zum Nachdenken – nicht zuletzt darüber, dass Geschichte nicht immer nur Vorgeschichte ist.